Mittwoch, 10. Januar 2018

Kissen in Meshwork

Meine Nähfreundin Lisi ist immer gut für Überraschungen, wenn sie zu mir zum Nähen kommt. Letztens tauchte sie mit einer Styroporplatte auf, auf die eine bereits gewebte Platte in Meshwork aufgesteckt war. Eine ihr bekannte Handarbeitslehrerin hatte die Streifen gewebt und dann keine Verwendung mehr dafür gehabt, da sie das Hobby aufgegeben hat.
Da ich so etwas noch nie gemacht habe, mussten wir erst überlegen, was wir damit anfangen sollten und wie wir die gewebte Platte, ohne etwas zu zerstören, von dem Styropor abnehmen könnten. Lisi hat die Streifen ganz vorsichtig mit Vorstichen gesichert, dann konnten wir die unzähligen Nadeln heraus nehmen. 
Dieses Stück war nun erst einmal gar nicht so schön. Wir kamen überein, um eine Kissengröße zu erreichen, rundherum eine Blende in einem passenden Stoff anzunähen. Und siehe da, nun sah es auf einmal ganz toll aus und wir mussten nur mehr eine Rückseite mit Hotelverschluß dazu fabrizieren.
Voilá, hier ist das Ergebnis:

Ein, wie ich finde, elegantes, ziemlich ausgefallenes Kissen, mit dem Lisi recht beglückt nach Hause gefahren ist. Und ich habe wieder etwas dazu gelernt, vor allem die Einsicht, dass ich so etwas sicher nicht machen werde, das ist mir zu aufwendig.

Kommentare:

  1. Liebe Erika,
    das Kissen ist schön geworden. Aber ich stimme dir zu. Ein winziges Probestück hatte ich mal in dieser Technik gemacht. Dabei ist es auch geblieben. Für mich ist das auh nichts. Aber schön, dass es bei unserem Hobby eine solche Vielfalt gibt.
    Liebe Grüße
    Renate

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  2. Liebe Erika, ein wirklich wunderschönes Kissen, ich finde die Farben wirken sehr harmonisch. Ich denke auch, das gerade diese Technik sehr schwierig ist,

    Herzliche Grüße Petra

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