Samstag, 31. Oktober 2015

Nackenknochen

Für die Entspannung im kretischen Feriendomizil wurden von unserer Tochter Nackenknochen gewünscht. Der etwas stärkere leinenartige Stoff vom Schweden wurde beigestellt. 
Leider ist er nicht so ganz passend für diese Knochen, da sie beim Stopfen, dadurch dass sie relativ "bockig" sind, nicht die richtige Form bekommen und Falten schlagen. Aber ich habe mich bemüht, es so gut als möglich hinzukriegen. 
Nächste Woche gehen sie auf die lange Reise über Land und Wasser nach Kreta.



Jedes Mal wundere ich mich, wie viel Füllmaterial man in diese Knochen stopfen muss, damit sie die richtige Form bekommen und gut zu verwenden sind. Bei diesen dreien habe ich fast meine gesamten Vliesreste der letzten Monate unter gebracht.

Freitag, 30. Oktober 2015

Eine Hülle für den Laptop

Gestern fand nach sehr langer Zeit wieder einmal ein Nähnachmittag mit Schülerin Nr. 2, meiner Tante, statt. Na ja, bei 10 Enkelkindern ist die Zeit begrenzt, das verstehe ich.
Schon beim letzten Mal hatte sie eine Tasche für ihren Laptop begonnen. Sie nähte den Mittelteil der Tasche aus Streifen zusammen. Der Rest wurde aus einem ganz weichen Leder gemacht. Da hat die Schülerinnen-Nähmaschine etwas gezickt, das wollte sie nicht nähen. Da ich keinen Teflonfuß habe, habe ich das Butterbrotpapier aus der Küche geholt und siehe da, nun zickte sie nicht mehr, sondern nähte ganz brav. Die Verschlußklappe habe ich aus meinen Lederbeständen beigesteuert, denn wir hatten das gesamte Leder für die Tasche aufgebraucht.

Sieht doch recht edel aus, oder?

Mittwoch, 28. Oktober 2015

Vom Nähvirus befallen.....

...ist nun auch unsere Tochter. Sie hat als junges Mädchen schon viel genäht und ich  habe immer gestaunt, wenn sie aus einer B*rda einen Schnitt heraus genommen, den Stoff zugeschnitten und genäht hat. Nach einer Stunde ist sie mit einer einfachen neuen Hose oder Bluse aus dem Haus gegangen.
Seither sind einige Jahre vergangen, in denen sie als Ärztin beruflich so eingespannt war, dass sie nicht einmal zum Nachdenken über ein Hobby kam.
Seit einiger Zeit kann sie es langsamer angehen lassen und siehe da, die Lust auf Handarbeiten ist zurück gekommen. Letztes Jahr begann sie wieder mit Häkeln und heuer ist das Nähen dran. 
Sie besitzt zwar derzeit nur eine ganz einfache Nähmaschine vom Diskonter, aber wenn ich sehe, was sie damit alles macht, freue ich mich sehr. Das Handarbeits-Gen, seit Generationen in der Familie hat sich auch hier durchgesetzt. Es sind schon viele kleine Täschchen und andere Dinge entstanden. Stoffe hat sie bei der Stoffschmiede mit dem Logo ihrer Homepage bedrucken lassen.
Heute hat sie mich mit einer selbst entworfenen Tasche überrascht, die innen mit einigen Überraschungen aufwartet:
Fibi hat natürlich auch hier mitgemacht.

Sieht doch aus wie eine kleine Aktentasche.
Ich bin sehr stolz auf sie! Offenbar hat sie immer so ganz nebenbei bei mir einiges gelernt.

Dienstag, 27. Oktober 2015

Topfuntersetzer im Weihnachtskugel-Design

In den endlosen Weiten des Internets beim Surfen gefunden. Der ultimative Topfuntersetzer im Design von Weihnachtskugeln. Eine witzige Idee!
Kann alternativ auch als Topflappen verwendet werden.
Durchmesser ca. 20 cm.

Nachmachen ausdrücklich erwünscht!

Montag, 26. Oktober 2015

Patchwork-Ausstellung in Tribuswinkel

Mehr als eine Woche nichts gepostet! Ja, was ist denn da los in der Scrap Ecke?
Tja, ich bin im Weihnachtnähmodus (was für ein Wort), denn der alljährliche Weihnachtsmarkt kommt näher und bei einer Durchsicht meiner Bestände, die vom Vorjahr übrig geblieben sind, fanden sich kaum mehr weihnachtliche Sachen. Was sagt mir das? Die Weihnachtsläufer, -decken und sonstige weihnachtliche Dinge verkaufen sind ganz gut, daher musste Nachschub her. Aber davon in den nächsten Tagen mehr.
Heute haben wie eine kleine, aber sehr feine Patchwork-Ausstellung im Schloß Tribuswinkel besucht. Sie wurde von drei Damen bestückt und hat mir (und auch meinem Mann) sehr gut gefallen.
Hier ein paar Impressionen:






Alles in allem eine gelungene Ausstellung!

Sonntag, 18. Oktober 2015

Teebeutel-Täschchen

Der Weihnachtsmarkt naht mit Riesenschritten. Gestern habe ich meine Bestände vom Vorjahr durchgesehen und eine Liste mit den Dingen geschrieben, die noch zu machen sind.
Weihnachtliches war fast gar nichts mehr da. Also muss ich nächste Woche die Weihnachtsstoffe bereit legen und beginnen.
In den letzten Tagen habe ich noch einige Teebeutel-Täschchen genäht, die recht beliebt sind. So kann man vier Teebeutel mitnehmen, ohne, dass sie in der Tasche verdrückt oder sonstwie beschädigt werden. Wirklich lebensnotwendig ist so ein Täschchen ja nicht, aber ich finde die Idee recht hübsch.
Vom Vorjahr sind auch noch einige da, nun kann ich mich auf die nächsten Dinge konzentrieren.



Donnerstag, 15. Oktober 2015

Kennt ihr "Zeckolino"?

Immer wieder taucht der/das kleine Utensilo namens "Zeckolino" im Internet auf den verschiedensten Seiten auf.
Heute habe ich ihn nachgenäht. Geht ganz einfach und schnell, schaut mal hier
Und hübsch sieht er auch aus.

Mein Quadrat war 25 cm groß.

Samstag, 10. Oktober 2015

Täschchen für Wolle und Häkelnadeln....

....oder, wie es in der Anleitung heißt "Crochet On The Go Bag", sind diese eher flachen Behälter, die man am Handgelenk baumeln lässt und aus denen der Faden hervorkommt. 
Ich kann mich noch erinnern, ich hatte im Handarbeitsunterricht für das weiße Garn, mit dem wir die Spitzendeckchen gehäkelt haben, ein kleines Körbchen, das man oben zuziehen konnte. Es gab aber auch eiförmige rote Behälter aus Plastik mit einer Kordel, die oben eine Öse für den Faden hatten, die hatte man auch am Handgelenk hängen. Letztere hab ich immer schrecklich gefunden!
Aber ich schweife ab. 
Der Schnitt hat mich sehr angesprochen, obwohl ich heute nicht mehr häkelnd durch das Haus schreite. Aber man kann das Täschchen sicher auch für andere Dinge gebrauchen. 
In den Taschen an der Vorderseite kann man die Häkelnadeln verstauen.
Die Stoffe sind samt und sonders von Herzilein.

Mittwoch, 7. Oktober 2015

"Stoffdiät" durchbrochen

Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich meine mir selbst auferlegte Stoffdiät doch hin und wieder durchbreche. Gestern war es wieder soweit. Ich bin ganz zufällig bei Eurostoff vorbei gefahren und habe doch glatt direkt vor dem Geschäft einen Parkplatz bekommen. So etwas kommt wahrscheinlich nicht so bald wieder vor, daher musste ich es ausnutzen.
Ich war ja nun erst das zweite Mal dort und muss sagen, mittlerweile gibt es schon eine Menge Stoffe, die mich sehr ansprechen.
Diese 3 mussten es diesmal sein. Ich finde sie sehr originell, obwohl ich noch nicht weiß, was ich daraus nähen werde. Der gepunktete rechte Stoff ist ein Wachstuch vom Schweden.

Ab jetzt halte ich wieder Diät!!

Dienstag, 6. Oktober 2015

Ein 1/2 Meter Stoff......

....und was sich nicht alles daraus nähen lässt.
Diesen tollen Stoff mit den Tukans habe ich zufällig in einem Stoffgeschäft ganz bei uns in der Nähe, in dem ich sicher schon 10 Jahre nicht mehr war, entdeckt und einen halben Meter mitgenommen. Weil er mir so gut gefällt, konnte ich gar nicht aufhören, verschiedene Sachen daraus zu nähen. Ich war sehr erstaunt, wie viel man aus 50 cm machen kann. Und noch immer habe ich ein Stückchen übrig, für das ich mir noch etwas überlegen muss.
Übrigens: ich werde mir noch einen Meter von dem Stoff gönnen, wenn er noch zu haben ist, so gut gefällt er mir.
Von links nach rechts: kleines, flaches Täschchen, Kosmetik-
Täschchen, Smartphone-Etui, Täschchen für Nähzeug,
Handgelenkstresor und hinten Täschchen zum Umhängen.

Montag, 5. Oktober 2015

Tasche in der Tasche

Noch ein Stück, das mir in einem Heft über den Weg gelaufen ist, ist die Tasche in der Tasche, in der man all die Dinge zusammen fasst, die sonst in den riesigen "Wohnraum"-Taschen, wie ich sie nenne, herum fliegen.
Der Schnitt gefällt mir gut, es ist eigentlich nichts anderes als ein Kosmetiktäschchen ohne Zipp mit verschiedensten Taschen außen und innen. Vorgesehen waren nur die beiden Außentaschen und das Schlüsselband. Das war mir ein bisschen zu wenig angesichts der Dinge, die in meiner Tasche immer herum kugeln. Daher habe ich innen noch 3 kleine Taschen aus einem Netzstoff (Waschsäckchen) und eine Tasche aus Stoff und auf der Rückseite ebenfalls noch ein kleines Täschchen gemacht.
Ein wenig zu hoch wäre die Tasche für mich, ich habe nicht so überdimensionale Taschen.
Das nächste Mal versuche ich mich an einem anderen Schnitt.



Samstag, 3. Oktober 2015

Handgelenkstresor

Wieder einmal habe ich etwas Originelles gefunden und dann wieder darauf vergessen. Beim Schmökern in älteren Zeitschriften habe ich die Anleitung wieder entdeckt.
Es handelt sich um eine Manschette fürs Handgelenk, in der man (z.B. beim Joggen) etwas Geld und eventuell noch einen Schlüssel verstauen kann.
Natürlich habe ich die Anleitung wieder einmal nicht ganz verstanden und die Manschette schließlich auf meine eigene Art genäht. Und siehe da, sie ist nicht schlecht geworden. 
Ich brauche ja so etwas nicht, aber meine Tochter war heute ganz begeistert, als ich sie ihr zeigte. Der kleine Tresor ist dann auch gleich bei ihr geblieben. Sie meinte, über so etwas würden sich sicher manche (sportlichen) Damen freuen.
Na gut, dann mache ich noch ein paar als Geschenke, denn sie sind wirklich nett zu nähen. Ein paar Fehler muss ich noch ausmerzen. Im Original ist die Manschette mit Kam-Snaps zu schließen, aber ich habe hier doch Klettband genommen, denn ich glaube, das kann man mit einer Hand leichter schließen.


Freitag, 2. Oktober 2015

Ein Satz mit X..

Das war wohl nix...., das könnte ich in letzter Zeit über verschiedene Dinge sagen, aber bleiben wir beim Nähen.
In einer Quiltzeitschrift hatte ich vor langer Zeit ein sehr originelles Taschentuch-Täschchen gesehen, das die Form eines zusammengelegten Hemdes hat. Ich fand es witzig und wollte es unbedingt machen. Dann habe ich es wieder vergessen. Vor ein paar Tagen postete jemand in einem Blog dieses Täschchen. Da fiel es mir wieder ein.
Da ich ja beim Lesen von Anleitungen Schwierigkeiten habe, war ich froh, hier eine bebilderte Anleitung zu finden. Es war auch gar nicht schwer, es zu falten und zu nähen, nachdem ich den richtigen "Dreh" beim Falten heraus hatte.
Leider gefiel es mir gar nicht mehr, als es fertig war. Auch das zweite Täschchen, das ich machte, wahr nicht das Wahre. Ich habe das Gefühl, dass diese kleinen Ausstülpungen in den Tiefen einer Tasche ständig im Weg sind und umgebogen werden, sodass der Witz dieses Täschchens verloren geht.
Wird unter der Rubrik Versuche abgelegt und vergessen!

Donnerstag, 1. Oktober 2015

Kleine Patchworkausstellung

Letzte Woche besuchte ich eine kleine Patchworkausstellung im Bezirksmuseum in der Währingerstraße im 18. Bezirk. Es war eine kleine, feine Ausstellung mit sehr hübschen Quilts, die vorwiegend von Hand gefertigt waren.
Beim Gespräch mit der Quilterin, die ich bis dahin nicht kannte, stellte sich heraus, dass sie schon lange mein Blog besucht. Wie schön, wenn sich Gleichgesinnte dann zufällig begegnen.
Mit ihrer Erlaubnis darf ich hier ihre Quilts zeigen.






Am besten hat mir der Quilt mit den Sunnbonnet-Sues im Jahresablauf gefallen. Ist der gelbe Regenmantel aus Plastik nicht witzig?