Samstag, 31. Mai 2014

Streifenwoche 22/2014

Diese Woche hatte ich aus verschiedenen Gründen nichts zu posten. Aber fotografiert habe ich ein wenig.
Auch die S-Bahn ist im Jugendstil von Otto Wagner gebaut
Einzelner Wiener Sängerknabe mit einer Engelsstimme, er
sang das Solo in einer Schubertmesse, genial!
"Unser Schani" Strauß im Goldgewand im Stadtpark
Kunst am Bahndamm

Kein Bahnhof, sondern das Konzerthaus
Die Karlskirche in ihrer ganzen barocken Pracht ein paar Stunden,
bevor sie wieder mit Farbe beworfen wurde.
Unsere "autofreie" Gasse im Abendlicht

Jetzt verfüge ich mich für ein paar Tage ins Krankenhaus zwecks Begutachtung meiner Pumpe. Der Kardiologe meinte, da müsse man reinschauen, da ist etwas nicht in Ordnung. Na ja, mich interessiert so etwas ja immer und ich kann zuschauen beim Herzkatheter. Bis dann!

Sonntag, 25. Mai 2014

Heute wurde eingeschult,

.....und zwar der Hunde-Neuzugang. Olivi hatte eine Lektion in der Disziplin "ins Auto springen", das sie bis dahin partout nicht machen wollte. Sie wurde immer hinein gehoben.
Als kretische Landpomeranze, die an einer Kette hing und nur eine alte Tonne als Hundehütte kannte, ist ihr ein Auto nicht ganz geheuer und außerdem wird ihr beim Fahren schlecht.
Nun versucht unsere Tochter, ihr mit Leckerlis das Hineinspringen zu "versüßen", was nach einigen Anläufen auch gelang. Fibi ist sofort zu ihrer Freundin gesprungen, um ihr beizustehen. Die beiden verstehen sich prächtig, als ob sie schon immer zusammen gewesen wären.
Gerne zieht sich Olivi in die Transport-Box zurück und schläft darin, ob sie die wohl an ihre Tonne erinnert?


Samstag, 24. Mai 2014

Streifenwoche 21/2014

Für die netten Kommentare, die ich immer wieder zu meiner Streifenwoche bekomme, bedanke ich mich ganz herzlich. Es freut mich umso mehr, dass die Streifen doch bei manchen Gefallen finden, weil ich diese Sache eigentlich als eine Art "Wochenbuch" für mich machen wollte, was ich in einem Jahr so alles sehe, mir auffällt und ich fotografieren kann.
Balkon in Schönbrunn-Nähe
Palme in der Orangerie Schönbrunn
Tor in den Schloßpark, könnte von Oegg sein,
bin mir aber nicht sicher.
http://de.wikipedia.org/wiki/Johann_Georg_Oegg
Noch keine "Schanigarten-Saison"?

Der Blick nach oben lohnt sich manchmal
Alte Nähmaschine im Tochter-Haushalt
"Modernes" Bürohaus, jedem Büro sein eigener
Postkasten, erstaunlich, dass es das noch gibt.

Donnerstag, 22. Mai 2014

Metamorphose eines Fußschemels

Aus dem Altwiener Haushalt von 1910 der Großmutter meines Mannes haben wir noch einen großen Fußschemel. Er steht unter dem Schreibtisch und es ist sehr angenehm, beim Schreiben die Füße darauf zu stellen.
Nun sah er nach dieser langen Zeit, obwohl wahrscheinlich doch mindestens einmal neu bezogen, wirklich schon ziemlich schlecht aus.
Schon länger hat mich mein "Bastelwastel" um einen Stoff gebeten, mit dem er diesen Schemel neu beziehen könnte. Der erste, den ich ihm präsentierte, ein Dekostoff, war wohl recht edel aber zu hell.
Wieder einmal auf einem Flohmarkt habe ich einen bunten Samtstoff mitgenommen, den ich ihm nun gegeben habe. Er war perfekt für diesen Schemel und er hat sich an die Arbeit gemacht.
Achtung, Fotostrecke!
Ein schöner Stoff gewesen

Die Unterseite ist so geblieben, wie sie war.

Mit Stroh gepolstert, sehr staubig!


Dicker Schaumgummi statt Stroh
Tadaaa, ganz neu und bunt
Er gefällt mir sehr gut. Ich hätte allerdings eine Blende an den oberen Kreis genäht und keine Falten gelegt, aber wenn er damit leben kann, ist es mir recht. Ob der Schemel noch einmal so lange hält? Wir werden es nicht erleben.

Mittwoch, 21. Mai 2014

Achtung, macht süchtig!

In einem der letzten Taschenhefte habe ich den Schnitt für ein kleines Täschchen gefunden, das man für allerlei verwenden kann. Es ist wirklich einfach zu nähen, die 3 Teile, Außenteil, Einlage und Futter werden einfach verstürzt und das Täschchen dann von außen seitlich mit 2 Nähten zusammen genäht. Einfacher geht es nimmer.
Nach den ersten beiden Täschchen habe ich festgestellt, dass ich dauernd auf der Suche nach passenden Streifen bin, die es bei mir ja in großer Menge gibt.
Mittlerweile sind eine ganze Reihe der Täschchen entstanden, eines davon habe ich ohne Nahtzugabe genäht (das rote rechts unten), aber es kommt mir ein wenig klein vor. Bis jetzt habe ich sie nur mit Kam Snaps verschlossen,  vielleicht mache ich noch ein paar mit Klettband.

Dienstag, 20. Mai 2014

Halterung für Tablet

Wieder eine Sache für etwas, das ich nicht besitze, aber ganz witzig finde: der Hocker für ein Tablet oder E-book.
Das Ding ist wirklich schnell genäht, da es nur aus einem Schlauch besteht, den man dann ein wenig faltet, nieder näht, ausstopft und wieder abnäht, fertig (wenn man es einmal begriffen hat!)
In Ermangelung eben dieses Gerätes musste für das Foto ein Kochbuch in ähnlicher Größe her halten.

Montag, 19. Mai 2014

Die Neue im Rudel

Unsere Tochter und Schwiegersohn waren jetzt einige Wochen in Kreta. Und es kam, was kommen musste, sie brachten einen kretischen Hund, den sie von einer Kette gerettet hatten, mit nach Hause.
Nun ist das Familienrudel auf drei Hunde angewachsen.
Amelie hat sich endlich an Fibi, die diese Zeit bei uns verbracht hat, gewöhnt und die beiden sind sich auch ein wenig näher gekommen. Sie lagen schon knapp nebeneinander im Garten, die eine im Körbchen, die andere auf einer Decke und umgekehrt.
Nun kam zum ersten Mal "Olivi" ins Spiel, was bei Amelie großes Mißtrauen auslöste. Sie kann sich nicht so leicht an fremde Hunde gewöhnen. Aber ich denke, mit der Zeit wird es schon werden. Olivi ist (noch?) sehr ruhig, freundlich und gar nicht lästig. Sie ist am liebsten draußen und macht überhaupt keinen Krawall. Mal sehen, wie das wird, wenn sie erwachsen ist. Derzeit dürfte sie so um die 8 Monate sein.

Bis auf eine schwarze Kralle sind alle hell, ebenso die Ballen
Mein Schwiegersohn charakterisierte: Fibi als Ungarin hat Paprika im Hintern, Olivi als Griechin "trinkt erst einmal einen Raki" bevor sie eine Entscheidung fällt.

Sonntag, 18. Mai 2014

Laptop-Hülle

Obwohl ich ihn niemals irgend wohin mitnehme, hat es mich doch gereizt, einmal eine Hülle für meinen Laptop zu nähen. 
Den eingesetzten Streifen habe ich einmal für Handy-Täschchen genäht, er lag schon lange bei den halbfertigen Sachen in einer Box. Der Rest ist ein Stück edler, dünner Loden vom Flohmarkt, aus dem auch meine Freundin Lisi eine Notebook-Hülle genäht hat.
Das Futter ist ein Kopfkissenbezug im 70er Jahre Muster.
Leider habe ich festgestellt, dass in diese Hülle wirklich nur mein Laptop hinein passt, die anderen in diesem Haushalt sind größer und dicker.
Eigentlich wollte ich solche Hüllen einmal am Weihnachtsmarkt anbieten, aber offenbar müssen sie "nach Maß" gemacht werden, damit sie auch passen. Denn, wenn sie zu groß sind, ist das auch nicht praktisch, da rutscht das Ding in der Hülle herum.
Übrigens, die Klappe ist nur am Foto schief.



Samstag, 17. Mai 2014

Streifenwoche

Dinge, die auf direktem Weg vom Mund auf die Hüften wandern
Vor dem großen Regen
Althietzinger Haus
Auch eine Aufbewahrungsmöglichkeit vom Bierwärmer über die
Wasserwaage bis zum Spezialbohrer, hängt hier im Keller

Hübsche Uhr in Hietzinger Haushalt (ist halt doch ein
"vornehmer Bezirk"!)
Plecnik Haus, Jugendstil
Sonst ein gemütliches "Bacherl", heute ein reißender Fluß,
die Wien

Freitag, 16. Mai 2014

PW-Stoffe bei SEWA

Ich habe meinen Augen nicht getraut, als ich gestern bei SEWA (gibt es ja auch in Deutschland, wie mir G**gle mitteilt) Fat Quarter von PW-Stoffen in einem 6er Päckchen erblickte. Mit 19,90 € ist es nicht wirklich günstig, aber die Muster sind nett und daher habe ich eines dieser Päckchen gekauft.
Ebenfalls erstanden habe ich ein Paneel für eine Schürze mit Muffins/Cupcakes, da ich wirklich dringend eine Schürze brauche (ich kann nicht ohne Schürze kochen!).
Gibt es dieses Angebot bei meinen deutschen Leserinnen auch?

Allerdings konnte man mir nicht sagen, ob es weitere Stofflieferungen geben wird. Da muss ich wieder einmal vorbei schauen.

Donnerstag, 15. Mai 2014

Der letzte Frühchen-Quilt dieser Serie

Vorläufig der letzte Frühchen-Quilt dieser Serie ist aus Trachtenstoffen entstanden, die ich als Muster-Kollektion auf einem Flohmarkt um ein paar Cent gekauft habe. Die hellgrundigen sind so zart, dass ich sie zu diesem Deckchen verarbeitet habe. Einfach so, wie sie geschnitten waren, mal senkrecht, mal waagerecht verarbeitet. 
Eine Neuigkeit ist die BABY-Stanze für den Accuquilt-Go, die bei Angela im Flohmarkt angeboten wurde und die ich mir gegönnt habe. Ich habe das Stück Stoff, das ich durch den Accuquilt ziehen wollte, gleich auf Vliesofix aufgebügelt, war aber dann nicht so sicher, ob das mit dem Schneiden auch klappen würde.
Es hat geklappt und das sogar vorzüglich. Leider habe ich den Stoff mit der falschen Seite eingespannt, so dass das B seitenverkehrt ist, seht ihr es? Sieht ein bisschen komisch aus, aber dem Baby wird es nichts ausmachen denke ich.
Das Deckchen ist diesmal rechteckig und 60x70 cm groß. Die Rückseite ist wieder ein ganz weicher Flanell.


Mittwoch, 14. Mai 2014

Meine Ausbeute bei Müller

Heute zeige ich euch, was ich diesmal bei Müller mitgenommen habe. Im Gegensatz zu meinen sonstigen Einkäufen war das recht wenig, da ich ja eigentlich gar nichts kaufen wollte.
Zipps sind immer gut und ich brauche für die Täschchen recht viele, daher sind ein halbes Dutzend im Körbchen gelandet. Von den kleinen Reisenähzeugen habe ich ebenfalls ein paar mitgenommen, einige Blazerknöpfe, Gurte für Taschen in rot und beige, sowie 6 Packungen bunt gemusterte Papiertaschentücher, die mit 1,20 € wirklich billig waren, kosten sie doch im 1 Euro-Shop pro Packung eben ein Euro. Ich schenke gerne in den kleinen Freundschaftstäschchen neben einer Seife auch hübsche Taschentücher.
Was ich eigentlich nicht brauche, weil ich einige ganz alte habe, sind die beiden hölzernen Stopfpilze. Ich habe sie nur mitgenommen, weil mir die Pastellfarben so gut gefielen und mit 70 Cent sind sie doch recht günstig. Ich kann sie ja vielleicht einmal jemandem, der noch Socken stopft, so wie ich, schenken.
Bei Müller kriegt man auch manchmal etwas geschenkt. Diesmal war es ein Stück karierter Stoff mit einem Fleck und ein großes Stück aufbügelbares Vlies, das ziemlich verschmutzt war. Nach einem ausgiebigen Bad in der Waschmuschel und sorgfältigem Trocknen ist es wie neu.
Das nächste Mal fotografiere ich die "Millionen" von Knöpfen, da waren diesmal schon zu viele Leute zugange.

Dienstag, 13. Mai 2014

Müller in Kritzendorf

Wie ja schon in vielen ostösterreichischen Blogs erwähnt, ist Müller in Kritzendorf immer einen Besuch wert.
Damit sich auch Nichteingeweihte ein Bild von diesem Laden/Geschäft machen können, habe ich gestern, als ich mit meiner Freundin dort war, heimlich ein paar Bilder gemacht.
Leider habe ich mich nicht getraut mehr Fotos zu machen, es waren dann einfach zu viele Leute dort und ich will keine Probleme mit "Bilderrechten" haben.
Der Laden befindet sich in einer Baracke, gleich neben den Geleisen der Schnellbahn. Der linke Eingang führt zum Flohmarkt im Erdgeschoss, der rechte in den Halbstock mit den "normalen" Sachen. Herr Müller verkauft fast ausschließlich Ware aus Geschäftsauflösungen und Konkursmassen. Dieses Mal z. B. kam ein Lieferwagen mit unzähligen Schachteln voller Zackenlitzen an. Leider waren wir da schon am Gehen, die hätte ich mir gerne angesehen. Leider ist auch der Weg von mir dorthin etwas weit, so dass ich nicht schnell einmal in der Woche hinfahren kann, ist aber auch besser für meine Geldbörse.
In letzter Zeit wurde alles etwas umgestaltet, da offenbar Auflagen bezüglich Brandschutz erfüllt werden mussten. Die Gänge zwischen den Regalen waren früher so eng, dass man kaum aneinander vorbei gehen konnte. Das ist jetzt ein wenig großzügiger. 
Ein komplettes Rätsel ist mir, wie man in einem solchen Geschäft eine Inventur machen kann.
Ich liebe den Müller über alles und hoffe, Herr Müller wird sehr alt und kann sein Geschäft noch lange führen.

Borten und Bänder

die Plüschreihe

in den Fächern rechts die Reißverschlüsse
Eigentlich dachte ich, ich fahre nur mit meiner Freundin mit und kaufe nichts ein, da ich nichts brauche. Ja, denkste! Einige Sachen sind wieder mitgekommen, man weiß ja nie, ob man es nicht doch brauchen kann, oder vielleicht die Nähseide alle ist, von der man Dutzende von Mutter geerbt hat! Es fehlt halt hier und da doch eine bestimmte Farbe.

Montag, 12. Mai 2014

Frühchendecken mit Bärchen

Von einer lieben Freundin aus einem österreichischen Forum habe ich ein Stück Stoff mit Bärchen bekommen, aus dem ich zwei kleine Quiltchen für Zwillings-Frühchen machen konnte. Sie unterscheiden sich nur durch die rote Blende, die ist aus verschiedenen Stoffen. Rückseite ist ein ganz weicher Flanell.
Das Patchwork ist gemogelt, denn es war ein Paneel.



Sonntag, 11. Mai 2014

Chili und ihre PW-Decke

Eigentlich dachte ich, in meiner unkreativen Phase, die mich derzeit in den Klauen hat, werde ich nicht posten, aber es ergeben sich doch immer wieder nette Dinge, über die man schreiben und sie hier zeigen kann.
Hier habe ich die neue Hundedecke für Chili gezeigt. Nun hat mir meine Tochter ein Foto von Chili, einem Pointer, auf ihrer neuen Decke geschickt. Ist sie nicht lieb? Ein bisschen gespannt blickt sie drein, aber vielleicht hat ja jemand hier an der Seite ein Leckerli für sie in der Hand.
Es freut mich immer sehr, wenn meine Sachen auch wirklich verwendet werden.

Samstag, 10. Mai 2014

Streifenwoche 19/2014

Unglaublich, es ist schon wieder Samstag, die Zeit eilt wirklich "im Sauseschritt".
Auch in der Stadt gibt es Wegkreuze
Abrißidylle
Himmel über Hundewiese
Tut den Augen gut

Gasthaus/Beisl
Kunst am Museumstor - MAK
Zugbekannschaft - Jacky

Freitag, 9. Mai 2014

Hühnergott

Unsere Tochter war jetzt einige Wochen in Kreta. Ich habe sie gebeten, sie soll, wenn sie am Strand spazieren geht, Ausschau nach sogenannten "Hühnergöttern" halten. Eigentlich dachte ich ja, es gibt sie nur an der Ost- und Nordsee, aber siehe da, sie hat auch einige gefunden und mir mitgebracht. Darüber habe ich mich sehr gefreut und ich habe sie an einer Schnur am Vogelhäuschen aufgehängt.
Ich bin zwar nicht abergläubisch, aber es kann ja nicht schaden, so etwas beim Haus zu haben. Leider habe ich auch keine Hühner, die ich schützen müsste, vielleicht hilft es bei den Vogerln ja auch.


Edit: eure netten Kommentare zu meinen Hühnergöttern sind sehr interessant, vielen Dank dafür. Ich dachte ja auch, die gibt es nur im Norden, wo man auch, wenn man Glück hat, Bernstein finden kann. Ich habe das eigentlich nur auf gut Glück zu meiner Tochter gesagt und hätte gar nicht gedacht, dass man so etwas auch am Mittelmeer findet. Einen ganz großen hat sie auch gefunden, der muss mit dem Auto hierher gebracht werden, wenn er überhaupt den Weg nach Mitteleuropa findet, das ist noch nicht gewiss.