Freitag, 28. Februar 2014

Zwirnknöpfe - ein Kurs

Wie schon angedeutet, gab es gestern den ersten Abend "Wir nähen Zwirnknöpfe". Solche Knöpfe mag ich ja besonders gerne und immer wieder nähe ich z.B. auf kleine Nadelmäppchen einen alten Zwirnknopf auf.
Die Kursleiterin habe ich zufällig auf einem Weihnachtsmarkt getroffen, wo sie ihre Prachtexemplare verkauft hat und mich gleich zum Kurs angemeldet. Denn das wollte ich schon lange einmal ausprobieren.
Eigentlich stellte ich mir das unglaublich schwierig vor, aber das ist es gar nicht, zumindest die einfachen Knöpfe. Wir bekamen ein Blatt mit den an diesem Abend zu fertigenden Knöpfen und Grundmaterial in Form von Ringen in 3 Größen und Häkelgarn Nr. 15.

















Hier kommt nun der Anfang meines ersten Knopfes, wenn man das Prinzip einmal verstanden hat, geht es ganz fix, wenn man nicht zwischendurch ein paar Mal das kleine Ding fallen lässt.
Fertiger Knopf, leider hat er am Rand eine kleine "Rüsche", weil ich die Knoten nicht auf die Rückseite gedreht habe.
 Die Meisterwerke der Meisterin Frau Affenzeller aus der Steiermark.
 Die Werke unserer Lehrerin, auch ganz toll
Und hier die 4 Knöpfe, die ich gestern Abend nach der Vorlage gefertigt habe. Einen bunten wollte ich unbedingt haben.
Einige von denen auf der grünen Karte würde ich gerne noch lernen.


Ein sehr interessantes Buch über Knopfherstellung
Ich bin ganz begeistert von der Herstellung der Knöpfe und freue mich schon auf den nächsten Abend.
Leider benötige ich jetzt noch mehr Zeit.

Donnerstag, 27. Februar 2014

Ein weiterer Frühchenquilt...

.....ist entstanden, aber nur weil mir jemand so nette Paneels mit Bären geschickt hat. Die musste ich einfach in ein Deckchen verwandeln.
Dieses helle Blau lässt sich unheimlich schwer fotografieren, das habe ich gestern schon bei den Mug Rugs gesehen. Die Blenden sind viel heller als auf dem Foto und haben weiße Pünktchen.
60x60 cm
Auf heute Abend bin ich sehr gespannt, ich besuche einen Kurs für das Nähen von Zwirnknöpfen. Ich werde berichten.

Mittwoch, 26. Februar 2014

Mug Rugs mit Dresdner Fächer

Für ein Projekt habe ich zuletzt immer wieder aus ganz kleinen blauen Resten mittels Schablone Teilchen für Dresdner Teller aufgezeichnet und mit der Schere ausgeschnitten. Wie immer waren es wesentlich mehr, als ich brauchte.
Ein paar davon habe ich jetzt als Fächer auf diese Mug Rugs appliziert.
Gequiltet habe ich die Bögen in Echoquilting.


Dienstag, 25. Februar 2014

Zutaten für einen trachtigen Quilt

In einem österreichischen Kaufportal habe ich zufällig eine  Anzeige über Reste von vielen Trachtenstoffen zu einem äußerst günstigen Preis gefunden. Es kam ein sehr rundliches Päckchen, das wirklich große Mengen verschiedener wunderschöner Trachtenstoffe enthielt.
Nach dem Bügeln sahen sie so aus:

Seit Jahren hege ich den Gedanken an eine trachtige Decke, nun habe ich wirklich sehr viele Zutaten dafür.
Wer schickt mir bitte Zeit, auch gegen eine geringe Gebühr? ;-)

Montag, 24. Februar 2014

Einer geht noch,.......

.....dann habe ich 15 Stück. Da bin ich jetzt schon stolz!
Bei Herzilein gab es auch ein Restesackerl mit Cord- und Samtresten. Obwohl ich solche Stoffewegen der Fuzzelei (Amelie schleppt das alles durchs Haus!) nicht gerne verarbeite, habe ich sie doch wegen der hübschen bunten Muster genommen. Es waren kleinere Stücke und lange Streifen vom Rand dabei.
Aus den kleinen Stücken habe ich Quadrate geschnitten und mit 6 cm Streifen kombiniert. Der Stoff fürs Binding ist ein BW-Stoff und war auch in der Tüte.
Das Deckchen ist wirklich heftig bunt geworden, aber ich finde es hübsch. Das ist einmal etwas ganz anderes. Mein Mann dachte beim Ansehen, das ist nur ein einziger durchgehender Stoff, nix Gepatchtes!

Rückseite ein ganz weicher Flanell.
60x65 cm

Sonntag, 23. Februar 2014

Das Täschchen aus Grits Blog......

...mit der "Gänsewelle", wie ich sie nenne, musste ich natürlich auch machen. Die fertigen Gänse liegen schon seit ein paar Wochen am Tisch und als am Freitag meine Schülerin/Freundin ihre Gigatasche bei mir fertig nähte, hatte ich Gelegenheit das Täschchen ebenfalls fertig zu machen.
Es sollte ja nur ein Probetäschchen werden, aber wie das oft so ist, geraten die Sachen, von denen man es gar nicht erwartet, richtig nett. Auch meiner Freundin hat die Stoff-Zusammenstellung recht gut gefallen.
Der finnische Stoff des Täschchens stammt aus den 70ern und ich habe ihn am Flohmarkt gefunden. Das Futter (Seitentäschchen innen gibt es auch) mit den hübschen Blümchen war ein Blusenstoff. 
Als Vlies habe ich H 630 genommen, etwas anderes hatte ich nicht zu Hause, aber das ist etwas zu dünn. Zum Glück ist der Außenstoff etwas fester, so ist es nicht zu labberig und steht auch schön.
Da es nur ein "Probe-Täschchen" ist, habe ich nur vorne die Gänse gemacht.



Samstag, 22. Februar 2014

Streifenwoche 8/2014

Letzte Woche war recht ereignisreich:
Jugendstil auch in Niederösterreichs Landeshauptstadt
Patchwork in der Auslage
Arztbesuch mit interessanten alten medizinischen
Gerätschaften
DAS Trachtengeschäft in Wien

Regiesessel aus einem Sisi-Film im Museum
Weinhaus Figlmüller, hier gibt es kein Bier und
auch keinen Apfelsaft!
Ein bißchen Kultur im Spiegel (Keller Mozarthaus Wien Domgasse,
aufstrebender Pianist)

Freitag, 21. Februar 2014

Die Serie ist doch noch nicht zu Ende

Nämlich die der Frühchen-Quilts. Gestern erreichte mich ein Newsletter von Herzilein mit dem Hinweis, dass es Restepakete gibt. Ich kaufe dort nur, wenn es unbedingt notwendig ist, denn die Sachen sind schon recht teuer, wobei Stoffe generell seit einiger Zeit preislich stark angezogen haben.
Da wir sowieso auf dem Weg ins Hofmobiliendepot waren, das gleich um die Ecke ist, bin ich sofort beim Geschäft ausgestiegen und habe mir ein paar Restepakete gekauft.
Nach dem Sichten am Nachmittag ist aus den grau-türkisfarbenen Stoffen dieser kleine Quilt entstanden:
ca. 65x70 cm
 Rückseite wieder einmal L. Ashley, ein Stück vom Flohmarkt.
Endlich wieder ein Deckchen für ein männliches Frühchen.
Die Farben sind in Wirklichkeit fröhlicher, das Türkis knallt richtig, ich krieg das mit den Fotos bei dem Wetter nicht hin.

Donnerstag, 20. Februar 2014

Hochzeitstag

Zu unserem heutigen mzigsten Hochzeitstag haben wir uns ein kleines Programm zusammen gestellt.
Wir besuchen sehr gerne das Hofmobiliendepot, ein Museum, in dem unglaublich viele Möbel aus verschiedensten Epochen ausgestellt sind. Fallweise gibt es dort auch kleine Ausstellungen. Seit ein paar Tagen läuft die Ausstellung "Böse Dinge - eine Enzyklopädie des Ungeschmacks" über diverse historische und aktuelle Geschmacksverirrungen. Die Ausstellung war sehr interessant und es gab witzige und weniger witzige Gegenstände zu sehen.
Bei manchen war mir allerdings nicht klar, warum das "Ungeschmack" sein soll, aber das ist eben Ansichtssache.
Zum Beispiel fand ich diesen Plastikstuhl nicht so schlecht, als Einzelstück kann ich mir den in einer passenden Umgebung recht gut vorstellen und ich würde ihn nicht zurückweisen, wenn ihn mir jemand aufdrängen wollte.















Diesen Ausspruch fand ich auch sehr originell:

Sessel/Stühle aus allen Epochen gibt es dort zu Hunderten:
Diese Goldsesselchen kennt fast jeder von uns in Wien,
die kann man hier für Veranstaltungen, vor allem Bälle
mieten. Man sitzt übrigens außerordentlich schlecht darauf!

Wunderschöne Bugholzwiege der Firma Thonet, ein Traumstück!
Jedesmal wenn ich dort bin, stehe ich ganz verzückt davor!















Nach dem Museumsbesuch war Essen angesagt und mein Mann wollte unbedingt einmal zum "Figlmüller", wo es durchmessermäßig Wiens größte Schnitzel gibt, die über den Tellerrand hinaushängen und unglaublich dünn geklopft sind. Da ein zu Tode geklopftes Schnitzel von 30 cm Durchmesser nicht so mein Fall ist, bestellte ich mir Kalbsleber, die ausgezeichnet war.

Was soll ich sagen, es war ein durchaus gelungener Hochzeitstag!



Mittwoch, 19. Februar 2014

Die Geschenkebox.....

....hat sich auf Grund  dieses Auftrages ziemlich geleert, sodass ich ein wenig Nachschub nähen muss.
Diese maigrünen Stoffe hatten es mir angetan, ich liebe diese Farbe einfach. Da ich auch bei Müller wieder die kleinen Nähzeuge mitgenommen habe, sind schon zwei Täschchen dafür entstanden. Das Fleece-Stückchen für die Nadeln sieht etwas verwackelt aus, meine Zackenschere weilt bei meiner Tochter und wenn ich sie wieder habe, muss ich ein neues Teil zuschneiden.


Das kleine grüne Freundschaftstäschchen musste einfach sein, es wirkt so frühlingsfrisch!



Dienstag, 18. Februar 2014

Fast höre ich sie kichern.....

....die ulkige Kuh wie sie da so auf der lila Wiese dahinfetzt, um gleich an die saftigen Blümchen zu gelangen. Ich habe dieses Stückchen Stoff bei Müller gefunden und gleich als Vorderseite eines Täschchens genommen. Rückseite ist ein lila karierter Stoff. 
Das ist doch ein nettes Geschenk für ein Kind, oder?

Montag, 17. Februar 2014

Seiden-Täschchen

Ein Stück stark bestickter Seide habe ich beim Kramen gefunden und daraus ein Edeltäschchen mit Seidenfutter genäht. Zwar nicht ganz mein Stil, aber schön edel.


Sonntag, 16. Februar 2014

Freundschafts-Täschchen goes Los Angeles

Gestern bekam ich einen Anruf einer lieben Freundin, die mir mitteilte, dass dieses Freundschaftstäschchen den Weg nach Los Angeles gefunden hat:
Und das kam so: auf einem Weihnachtsmarkt hat sie mich besucht und ist auf die kleinen Täschchen aufmerksam geworden, die ich in großer Anzahl aus Reststreifen herstelle, weil sie sich so gut als Geschenke für Klein und auch Groß eignen.
Da ist ihr die Idee gekommen, solche Täschchen den Kindern, die sie als Leihoma betreut, mit einer Kleinigkeit gefüllt, zu einem Anlaß zu schenken. Diese Idee ist sehr gut angekommen und es wurden 10 Täschchen geordert. Gestern nun wurde Nachschub bestellt und sie hat mir mitgeteilt, dass es eines dieser Täschchen bis nach Amerika geschafft hat. Darüber freue ich mich sehr und bin auch ein wenig stolz!
Hier nun die Parade der nächsten Täschchen, die ich alle noch vom letzten Weihnachtsmarkt übrig hatte.

Samstag, 15. Februar 2014

Streifenwoche 7/2014

Vergangene Woche gab es wieder einiges zu entdecken:
 Engelapotheke, 1. Bezirk, reiner Jugendstil
Spaziergang, man findet immer wieder schöne Gartentüren
Raimundhof Durchhaus
Kunst in U-Bahn Station
Garagenkunst?
Der Schandfleck der Woche, das wird eine neuapost. Kirche!
Shabby Deko im Kaufhaus