Dienstag, 22. Juli 2014

Marillenmarmelade

Heute gibt es einmal nichts Genähtes, sondern etwas Gekochtes.
Alle 2 Jahre mache ich Marillenmarmelade (bei mir heißt das immer noch so, EU hin oder her!). Heute gab es auf dem Bauernmarkt wirklich schöne Exemplare der hübschen gelben Früchte. 
Ehrlich gesagt, koche ich nicht sehr gerne Marmelade, erinnert es mich doch an die irrsinnig heißen Sommertage, wenn mein Vater (der ließ sich das nicht nehmen, obwohl er überhaupt nicht kochen konnte) in der Badehose am Herd stand und stundenlang Marmelade rührte, damit sie nicht anbrannte. Meine Mutter und ich waren die Handlanger für die "niederen" Arbeiten. Die Küche dampfte, die Marmelade spritzte und alle waren hektisch. 
Seit es Gelierzucker gibt, ist das alles viel einfacher und daher mache ich die Marmelade damit. Die erste Ladung ist fertig und ich bin recht stolz auf die schöne, helle Farbe. Schmecken tut sie auch gut.
Die Etiketten habe ich bei Marianne gesehen, die sie von hier hat. Man gibt einfach Name, Frucht und Datum ein und druckt die Etiketten in verschiedenen Größen aus, sehr praktisch. Danke für den Tipp.
Übrigens habe ich auch den Tipp von der Etikettenseite übernommen, sie mit Milch anzukleben. Na, da bin ich aber gespannt, ob das hält und vor allem, ob das nicht zu "säuerln" beginnt nach einiger Zeit?
Morgen kommt der zweite Schwung Gläser.


1 Kommentar:

  1. mhhh, schaut wwirklich lecker aus. Muss glatt mal schauen, ob ich dieses Jahr Früchte an meinem Bäumchen habe.
    Winkegrüße Lari

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