Mittwoch, 30. Oktober 2013

Turnkurs mit Überraschungseffekt

Seit Jahren gehe ich in einen Kurs zum Turnen für meine Wirbelsäule mit den immer gleichen Teilnehmerinnen. Immer nehme ich meine Turnsachen in einer meiner zahlreichen Patchworktaschen mit. Nie hat jemand ein Wort über diese Taschen verloren. 
Plötzlich letzte Woche nach der Stunde: "Haben Sie diese tolle Tasche selbst genäht?" "Ja". Und schon kam die Frage: "Können Sie Stoffreste gebrauchen? Wir haben ein Bettwaren-Geschäft, da gibt es immer wieder Stücke". Natürlich gerne, immer her damit!
Was ich dann gestern überreicht bekam, bescherte mir kurz Schnappatmung. Eine große, schwere Papiertüte mit lauter Damast- und anderen Bettwäschestücken.
Sozusagen als Sahnehäubchen obenauf lag dies:





Ob ich so etwas auch brauchen könne fragte mich die Dame. "No na" würden wir Wiener sagen, wenn wir nicht so höflich wären. Nach solchen Bändern mit Monogrammen suche ich schon ewig. Ein einziges Mal habe ich auf einem Flohmarkt ein Streifchen gefunden, das ich wie einen Schatz hüte.
Ich kann mich noch gut erinnern, dass früher in der Wäsche diese gewebten Monogramme eingenäht waren.
Die Bänder seien aus ganz alten Beständen und wären fast weggeworfen worden. Zu meinem Glück wurden sie das nicht. Ich muss unbedingt in dieses Bettwaren-Geschäft, dazu wurde ich übrigens ganz offiziell eingeladen! Wer weiß, was sich dort noch für Schätze aus alten Zeiten verbergen
Sollte jemand aus der Blogger-Nähfraktion auch Sehnsucht nach ein wenig Nostalgie in Form von doch ziemlich "shabby" aussehenden, weil vergilbten Monogrammen haben, ich trete gerne das eine oder andere Stück ab, ich hab ja jetzt eine ziemliche Menge davon. Wünsche nach bestimmten Monogrammen kann ich aber nicht erfüllen, da ich mich mit dieser Schrift schwer tue.

Dienstag, 29. Oktober 2013

Läufer und ein Deckchen aus fliegenden Gänsen

Letzte Woche hat mich Lukrecia besucht und mir wieder ein paar Blöckchen und Teile, die sie nicht mehr verarbeiten wird, mitgebracht. (Nebst einem Riesensack mit Vlies-Stücken)
Wir haben ein paar Stunden getratscht, dann Mittag gegessen, leider ist sie dann ziemlich bald wieder nach Hause gefahren. Ich hätte noch so viele Fragen gehabt.
Aber ein paar gute Tipps bezügl. Nähen und Nähmaschine (sie hat die gleiche Pfaff wie ich) hat sie mir als gelernte Schneiderin doch geben können.

Die fliegenden Gänse wollte sie als Rand an eine Decke nähen, aber das hat ihr dann doch nicht gefallen und so bin ich in den Besitz dieser wunderschön genähten Blöckchen gekommen. Es waren so viele von den roten, dass ich zwei Streifen für einen Läufer und extra noch das Deckchen machen konnte. Die Gänse mit den rosa Ecken habe ich zwischen den zwei Reihen des Läufers platziert.

Montag, 28. Oktober 2013

Goldenen Oktober.....

.....im wahrsten Sinne des Wortes hatten wir vergangenes Wochenende.
Unser Hundespaziergang führte uns wieder durch die Weingärten im Mauer bei der Klosterschule St. Ursula. Die meisten Trauben sind geerntet, einige Weinstöcke tragen noch blaue Trauben. Ob die für Eiswein gedacht sind und auf Frost warten? Ich weiß es nicht. Der Trester liegt bergeweise am Rande der Weingärten und viele Insekten tun sich daran gütlich.
Es war ein wunderbarer Spaziergang in der außerordentlich milden Herbstsonne.

Sonntag, 27. Oktober 2013

Lavendelhäuschen

Irgendwo habe ich sie gesehen, diese Lavendelhäuschen, die man mit einem Kam Snap an einem Kleiderhaken anbringen kann,  ich weiß aber nicht mehr, wo das war. Ich fand die Idee unglaublich witzig und habe nun versucht, sie aus dem Gedächtnis nachzunähen.
Der erste war nur ein Versuch, daher besonders einfach. Der zweite macht mit seinen Spitzenvorhängen schon etwas mehr her. Auf der Rückseite habe ich einen Hotelverschluß gemacht, damit man das Lavendel-Säckchen, wenn es ausgeraucht hat, durch ein anderes duftendes Säckchen (ev. auch Früchtetee) ersetzen kann.
Man sollte nur aufpassen, dass man den Hotelverschluß ziemlich weit unten ansetzt, sonst passiert es, dass man ganz schnell den Kam Snap durch sämtliche Lagen des Häuschens drückt und der Hotelverschluß somit auch verschlossen ist. Wieder einmal ein Fall für "immer kontrollieren"!
Ist einmal etwas Anderes als die ewigen Lavendel-Beutelchen.
sehr einfach, nur mit einem Häkelblümchen



Zum Einfüllen des Lavendels in das kleine Säckchen mache ich mir aus Papier eine kleineTüte und stecke sie in die Wendeöffnung. Ganz schnell ist der Lavendel eingefüllt.
Ich hatte nur mehr sehr wenig Lavendel und nach 2 Häuschen war mein Vorrat aufgebraucht, aber meine Schülerin/Freundin hat mir eine ganze Schachtel voll duftender Blüten gebracht. Ein Glück, wenn man solche Freunde hat.
Und hier das zweite Häuschen schon mit Gardinen.

Samstag, 26. Oktober 2013

Winterlicher Läufer

Von diesen Teilen hatte ich noch ein paar aus weihnachtlichem oder besser winterlichem Stoff. Ich legte sie probehalber einfach aneinander und die restlichen an den Rand und so habe ich den Läufer auch fertig gemacht. Ein bisschen puristisch, aber durch die Moda-Stoffe ein Hingucker.







Freitag, 25. Oktober 2013

Eigentlich.....

......, ja eigentlich bin ich derzeit auf Stoff-Abstinenz, das habe ich mir selber verordnet angesichts der Stoffmengen, die ich beim zugegeben halbherzigen Aufräumen im Keller vorgefunden habe.
Aber an diesem Stöffchen im Zauberladen konnte ich beim besten Willen nicht vorbei gehen und musste ein Stück davon mitnehmen.
Erinnert es mich doch stark an die ersten Modehefte, die sich meine Mutter in den 50er Jahren geleistet hat. Da haben die Modelle so ausgesehen und ich durfte sie manchmal mit Blaupapier durchzeichnen. Allerdings war ich sehr enttäuscht, dass die durchgepausten Modelle dann total anders ausgesehen haben als im Heft.

Was ich daraus einmal nähen werde, weiß ich noch nicht, erst einmal wird das Stöffchen besichtigt und gestreichelt. Man kann ja hier sehr viel Interessantes sehen.

Mittwoch, 23. Oktober 2013

Sets im Halloween-Design

Es war nicht beabsichtigt, dass diese beiden Sets ziemlich nach Halloween aussehen. Im letzten Restepaket waren die schwarz/orangen Quadrate, die ich wieder einmal einfach aneinander genäht habe. Mir gefällt der "gruselige" Eindruck, obwohl nicht ein einziger Halloween-Stoff dabei ist.
Aber vielleicht bin ich derzeit durch die allerorts angebrachten Hinweise und Süßigkeiten ein wenig sensibilisiert.



Dienstag, 22. Oktober 2013

Zweiter Frühchen-Quilt dieser Serie.

Aus einer Restebox einer lieben Forums-Freundin habe ich ein paar Stücke in rosa gezogen und diesen Frühchen-Quilt genäht. Außenrand und Zwischenstreifen sind aus Bettwäsche mit kleinen Röschen, die Rückseite und Binding ebenso.

Diese Farben sind die richtigen.

Montag, 21. Oktober 2013

Geschenk zum 60er

Lange habe ich überlegt, was ich meiner Freundin zum 60 Geburtstag schenken soll.
Da sie meine Patchwork Sachen sehr schätzt und auch wirklich verwendet, was liegt da näher, als einen Quilt zu schenken.
Das vorläufige Geschenk kam mit einem herbstlichen Gesteck und einem Mini-Täschchen in den Farben des zu nähenden Quilts mit einem Gutschein  für selbigen.

Ein wenig Zeit habe ich mir ausbedungen, da ja der Weihnachtsmarkt ansteht.

Sonntag, 20. Oktober 2013

Topflappen ganz einfach

Aus ein paar seehr bunten Resten und einem Paneel habe ich diese Topflappen gemacht. Diesmal mit einer Lage Thermolam und einer Lage Vlies. Ich trau dem "Frieden" nicht und möchte keine Klagen über verbrannte Fingerchen hören.


Samstag, 19. Oktober 2013

Besuch aus Hamburg....

...hatten wir letzte Woche. Jana und ihr Mann haben Wien besucht und einen Nachmittag bei uns verbracht.
Ich kenne Jana seit einigen Jahren virtuell und habe mich nun sehr gefreut, sie auch persönlich kennen zu lernen. Wir haben viel geplaudert und auch die Herren haben sich offensichtlich ganz gut verstanden.
Jana hat mir so viele schöne Sachen mitgebracht:
Das hübsche Engelchen habe ich schon in ihrem Blog gesehen, nun hängst es bereits bei uns am Fenster und lächelt uns an. Das Nadelkissen aus Webkanten hatte ich auch bei ihr gesehen und finde es sehr praktisch. Einen Nahttrenner (sehr wichtig für jede Quilterin!) mit einem ordentlich langen Griff hat sie mir ebenfalls mitgebracht. Zwei Paneele und ein großes Stück winterlicher Stoff hielten auch bei mir Einzug. Das blaue Täschchen ist ganz speziell genäht, das muss ich bald ausprobieren.
Und nicht zuletzt brachte sie Karlsbader Oblaten mit. Ach ist das schön, wieder einmal in eine so gute Oblate zu beißen. Ich weiß gar nicht mehr, wann ich zuletzt so etwas gegessen habe.
Liebe Jana nochmals von hier aus vielen Dank für die tollen Geschenke und ich hoffe, du und dein Mann haben den Nachmittag bei uns so wie wir genossen.

Samstag, 12. Oktober 2013

Mug Rugs aus K. Fassett-Stoffen

Beim Aufräumen habe ich einige Reste von K. Fassett gefunden, aus denen ich gleich Mug Rugs genäht habe.
Diese farbenprächtigen Stoffe und Muster finde ich immer wieder schön.


Jetzt gibt es eine kleine Blogpause, da ich in den nächsten Tagen mehrfach lieben Besuch bekomme und die Nähmaschine einen kleinen Urlaub einlegt.

Donnerstag, 10. Oktober 2013

Er ist ja so süß!

Von Regina Grewe gibt es wieder einmal eine kostenlose PP Vorlage, diesmal für einen frechen Raben.
Man bekommt den ersten Teil per Mail zugeschickt und wenn man ein Foto des genähten Stückes an sie sendet, erhält man die restlichen Teile.
Na, das habe ich ja sofort gemacht und ein paar Stunden später hatte ich schon die komplette Vorlage in meinem Posteingang.
Heute habe ich nun den frechen Raben mit seinem Schal fertig nähen können. Wie immer ist die Vorlage von Regina perfekt und passt an allen Ecken und Enden.
Mein Rabe steht nicht wie der Storch im Salat, sondern auf Rosenblüten, von diesem Stoff, der mir besonders gut gefällt, hatte ich gerade eben noch so viel, dass es für den Boden reichte.
Ist er nicht goldig mein Rabe? Sehr pfiffig sieht er aus finde ich.
Auf der Rückseite wieder die praktischen Dreiecke zum Aufhängen mit dem Schaschlik-Stäbchen.




Mittwoch, 9. Oktober 2013

Wieder ein Frühchen-Quilt

Aus einem kleinen Bärenpaneel und einigen Reihen drumherum ist ein Frühchen-Quilt entstanden.
Er ist nicht perfekt, da die kleinen Randblöcke, die schon fertig waren, nicht genau in der Länge des Paneels gepasst haben. Trotzdem finde ich ihn ganz hübsch.
Rückseite ist ein Rest eines Bettwäsche-Stoffes, die ich vor vielen Jahren selbst genäht habe. Mach ich leider auch nicht mehr, obwohl ich noch viele Meter für einmal Überziehen für zwei Betten seit Jahren liegen habe.


Dienstag, 8. Oktober 2013

Liebe Post

Von Rita habe ich diese hübsche Karte mit dem Libellchen bekommen. Vielen Dank nochmal dafür. 
In ihrem Blog hatte sie bedauert, dass man heutzutage viel zu wenig handschriftliche Post verschickt.
Ich finde es ebenfalls traurig, denn ich habe früher sehr viele Briefe mit der Hand geschrieben, hatte (und habe) ich doch seit den 60er Jahren des vorigen Jahrhunderts eine Brieffreundin im heute ehemaligen Osten, mit der ich recht heftig korrespondierte.
In Zeiten des Internets sind diese Briefe immer spärlicher geworden und auch die sonstige handschriftliche Post hat sich enorm reduziert. Wir haben letzte Weihnachten nur mehr 2 (zwei!!!) handgeschriebene Karten per Post bekommen. Heute kommuniziert man per e-mail oder ruft über Skype an.
Das ist wirklich schade! Andererseits muss ich sagen, dass es mir heute durch Arthrosen in den Fingern leider sehr schwer fällt, einen längeren Text mit der Hand zu schreiben. Das Tippen am Computer ist für mich wesentlich einfacher.
Da ich mich über diese Karte sehr gefreut habe, habe ich Rita natürlich ebenfalls handschriftlich geantwortet und hoffe, die Post trifft bald in der Schweiz ein.