Montag, 28. Februar 2011

Ein Experiment

Die "Keile" dieser halben Dresdner Teller habe ich schon eine ganze Weile liegen. Es sind Reste von Sets, die ich schon vor längerer Zeit gemacht habe.Heute war der richtige Tag, um sie zusammen zu nähen und ebenfalls Sets daraus zu machen. Das war ja keine große Sache. Diesmal habe ich mir aber vorgenommen, das Lamifix, das ich schon ewig herumliegen habe, zu verwenden, um die Sets abwischbar zu machen. Ich hatte keine Ahnung, wie man das aufbügelt (ja, ich hätte im Internet nachsehen können, hab ich aber nicht gemacht), aber glücklicherweise stand am Rand ganz winzig aufgedruckt wenigstens, von welcher Seite man bügeln muß. Temperatur wusste ich auch nicht, daher habe ich ein Restchen auf einen Fleck gebügelt. War zu heiß! Jetzt weiß ich, man muss eine mittlere Temperatur am Bügeleisen einstellen (2 Punkte), dann funktioniert es.
Beim Abendessen lagen die Sets am Küchentisch. Mein Mann fand es rührend, daß ich "seniorengerechte" Sets zum Abwischen gemacht hatte (er kleckert ziemlich viel!), wobei ich daran im Moment der Herstellung aber überhaupt nicht gedacht hatte. Ich bin gespannt, wie sich die Sets im täglichen Gebrauch machen, denn ich glaube waschen kann man sie mit der Beschichtung nicht.
Fazit: vielleicht ganz praktisch, aber gefallen tut mir das Plastik unterm Teller nicht. Außerdem sind die Teile total steif geworden und liegen wie Bretter da. Die Farben sind natürlich auch verfälscht. Außerdem, wie lange wird die Beschichtung auf dem Set halten?
Ein weiteres Experiment mit Lamifix ist nicht geplant.


Sonntag, 27. Februar 2011

Naturhistorisches Museum in Wien (NHM)

Derzeit zeigt das Naturhistorische Museum in Wien eine Ausstellung von plastinierten Tieren von Gunther von Hagens. Da ich bisher alle seine Ausstellungen, die es in Wien gab, gesehen habe, haben wir uns heute deshalb in ebendieses Museum begeben. Als Kind habe ich mit meinem Vater viele Sonntag Vormittage dort verbracht und alles noch gut in Erinnerung. Die Exponate haben sich teilweise kaum verändert, siehe der Löwe in der unteren Collage, der schon ziemlich "verblichen" und mottenzerfressen aussieht und Maria Theresias Schoßhündchen darunter, das die Jahrhunderte aber ganz gut überstanden hat.
Die Austellung von G.v.Hagens war sehr interessant und für mich aufschlußreich, ich habe noch nie so große Tiere (Elefant, Giraffe, Strauß, Bär) in diesem Zustand gesehen, gabs wohl bisher auch noch nicht.
Die Plastinate durfte ich nicht fotografieren (habs doch getan, stelle sie aber hier nicht ein), dafür gibt es hier ein paar Fotos vom Vorfrühling auf der Ringstraße und Hofburg, sowie ein wunderschönes Patchworkmuster, das sich am Boden der Eingangshalle des NHM befindet.

Bißchen Werbung für Wien!

Samstag, 26. Februar 2011

Zwischenstand Tante Clara

Da ich momentan nichts "Zeigenswertes" vorzuweisen habe, beglücke ich euch mit dem derzeitigen Stand meiner "Aunt Clara" Decke, die ich seit dem letzten Herbst handnähe. Es ist meine Arbeit abends beim Fernsehen. Leider kann ich wegen ziemlicher Probleme mit der Halswirbelsäule nur immer kurze Zeit mit der Hand nähen. Aber eine Dreiviertelstunde geht sich aus. In dieser Zeit gelingt es mir, die Streifen um ein Mittelquadrat und 3 Rhomben zu erweitern. Ich bemühe mich, jedes Stückchen aus einem anderen Stoff zu machen und nähe immer einen Streifen fertig, den ich dann anfüge. Ob das jetzt die fertige Breite der Decke ist, bin ich mir noch nicht sicher.
Ja, mühsam ernährt sich das Eichhörnchen, aber ich habe ja kein Zeitlimit für die Decke. Ich hoffe aber doch, dass ich ihre Fertigstellung noch erlebe.

Donnerstag, 24. Februar 2011

Duftölgarage

Bei einem Weihnachtsbasar habe ich mir eine sogenannte "Duftölgarage" gekauft. Da ich nicht so viele Duftöle mein eigen nenne, habe ich ein kleines Exemplar aus wunderschönem Holz genommen.

Meine Tochter hat das gesehen und sich letzte Weihnachten auch so etwas gewünscht, aber von Papa selbstgemacht. Leider ging es sich wegen der niedrigen Temperaturen um die Weihnachtszeit nicht bis zu diesem Zeitpunkt aus, denn Papas Holzlager war total eingeschneit. Als im Jänner kurzfristig alles wegtaute, gelangte er endlich zu seinem Holz und nach einigen Tagen ist aus dem Keller ein verspätetes Weihnachtsgeschenk, das aber auch jetzt sehr gern angenommen wurde, aufgetaucht. Das Brett stammt von unserem Handlauf im Stiegenhaus, der Bügel ist ein Stück Kupferdraht, das wohl einmal einer dieser Armreifen gewesen ist, die manche Leute gegen irgendwelche Krankheiten tragen. Auch hier Resteverwertung.
Man übersehe bitte die schon etwas angestaubten Flaschenverschlüsse!


P.S.: Leider befinde ich mich derzeit in einem leichten Kreativitätstief, daher gibt es nichts Patchworkiges zu sehen, aber ich werkle immer wieder an diversen Dingen.

Montag, 21. Februar 2011

Mug Rugs fürs Töchterchen

Ein Auftrag meiner Tochter: sie wollte für ihre neuen Schlafzimmer-Nachttischchen Mug Rugs, weil sie nächtens dort immer ein Glas Wasser stehen hat. Damit also nicht gleich Wasserränder entstehen, habe ich passend zu den neuen Schlafzimmerfarben Mug Rugs gemacht. Die kleinen Dreiecke in weinrot habe ich in einem Körbchen gefunden, keine Ahnung, was ich damit vorhatte. Jetzt kamen sie gerade recht. Gequiltet habe ich nicht, es geht auch so. Diesmal ist das Binding von hinten nach vorne genäht, na ja, es könnte exakter sein!


Sonntag, 20. Februar 2011

Apfeltäschchen

Schon vor längerer Zeit habe ich dieses Apfeltäschchen genäht, bis jetzt haben die Blätter und die Kordel zum Umhängen gefehlt. Endlich habe ich einen Stoff gefunden, der nicht franst, um die Blätter einfach mit der Zackenschere auszuschneiden und an den Bändern zu befestigen.
Das Täschchen ist aus einem Buch von Ute Menze und ich habe ca. vor einem Jahr schon einmal eines gemacht. Damals habe ich die Blätter gleich an das Bindeband angeschnitten, wobei das Verstürzen aber sehr schwierig war. Da ist mir die Idee mit den Extra-Blättern gekommen.
Es ist ca. 20x18 cm groß, also eher für ein kleines Mädchen gedacht.


Täschchen vom Vorjahr

Freitag, 18. Februar 2011

Designer-Schwammtücher

Als Hausfrau halte ich mich klarerweise viel in der Küche auf. Schon seit Jahren ärgere ich mich über diese einheitsfarbenen rosa/blau/gelben Schwammtücher, die man/frau vornehmlich in der Küche verwendet. Auch dort möchte ich nette Sachen haben, wenn ich schon darin werkeln muss. Warum kann es da nicht welche geben, die etwas schicker aussehen und ein hübsches Muster haben. Vor vielen Jahren habe ich einmal im ABM-Kaufhaus welche in weiß mit kleinen rosa Herzchen gekauft.
Bei einem Spaziergang durch die Währinger Straße im 18. Bezirk entdeckte ich in der Auslage eines Geschäftes - ja was war es eigentlich für eines, jedenfalls keines für Küchenzubehör - Schwammtücher in verschiedenen Formen, Größen und vor allem mit tollem Dekor. Na, das musste ich mir natürlich sofort näher ansehen und dann auch kaufen. Nach dem Preis fragt mich lieber nicht, aber die Verkäuferin hat mir versichert, daß man diese Schwammtücher sehr lange verwenden kann (Industrie-Schwammtücher, was immer das bedeutet?), weil in der Waschmaschine mit hohen Temperaturen zu waschen (mache ich schon lange mit den einheitsfarbenen, auch wenn sie mir nicht gefallen!) 

Tja, und hier sind sie meine Designer Schwammtücher, sogar mit Loch zum Aufhängen:

Wer sich dafür interessiert, kann hier Näheres erfahren, so er die Sprache spricht.
Sollte jemand wissen, wo es noch Schwammtücher mit netten Mustern gibt, bitte um Nachricht.

Donnerstag, 17. Februar 2011

Reiskissen

 
Seit Tagen habe ich schon einen steifen Hals. Dagegen hilft ein warmes Kirschkernkissen am besten.  Mein altes sieht, nun sagen wir einmal schon etwas "abgearbeitet" aus und die Kirschkerne geben einen deutlich angebrannten Geruch ab(ich habe es wohl manchmal zu lange in der Mikrowelle gehabt), außerdem hat es keine Kammern und die Kerne rutschen ständig auf eine Seite. Jetzt habe ich mir ein neues Kissen gemacht. In Ermangelung von Kirschkernen musste Reis herhalten. Geht auch sehr gut und ich habe den Eindruck, es hält die Wärme länger als die von der Oberfläche her größeren Kirschkerne. Ganz einfach wollte ich es nicht, daher habe ich mir 3 Herzchen aufappliziert. Die einzelnen Kammern sind abgenäht. Ich habe sie immer abschnittweise gefüllt.
Kirschkernkissen alt ohne Kammern

Reiskissen neu mit Kammern
Edit: Also ich hab den billigsten Reis genommen, den ich bekommen habe (ich glaube es war Mittelkornreis, nix parboiled) und das Kissen lässt sich sehr gut in der Mikrowelle aufwärmen.

Mittwoch, 16. Februar 2011

Nähmarathon

Eigentlich weiß ich nicht warum, aber mir war plötzlich so nach "Blau". Solche Anfälle habe ich hin und wieder. Also habe ich flugs meine blauen Streifen mit 5 cm Breite geholt und zu nähen begonnen. Erst ziemlich planlos, aber irgendwann dachte ich mir, ich könnte doch einen "Bento-Box" Quilt nach der "Quilt-as-you-go" Methode nähen. Das Nähen der Streifen geht ja sehr schnell und so waren es heute Abend 48 Blöcke, die vor mir lagen. Ich werde mich sehr bemühen, kein UFO daraus werden zu lassen, aber dafür ist mein Interesse an der Methode, die einzelnen Blöcke zu Quilten und erst dann zusammen zu fügen, zu groß.


Dienstag, 15. Februar 2011

Eine leichte Übung.....

...gab es heute mit diesen beiden Täschchen, die ich für einen Tausch genäht habe. Das Tilda-Täschchen war besonders schnell zu machen, da es aus Steppstoff ist. Ich hatte von einer Bekannten einen großen I..EA Sack mit Stoffresten bekommen, da waren einige Steppstoffe dabei, sehr praktisch!
Der Zaubertäschchenstoff ist von giraffenland

Montag, 14. Februar 2011

Patchworkgeschäft in Kirchberg/Pielach

Bevor wir unseren Kurzurlaub im Romantikhotel angetreten haben, durfte ich noch einen Abstecher in mein Lieblings-Patchworkgeschäft machen. Na ja, es lag fast an der Strecke. In einer Gegend, wo man es niemals vermuten würde, befindet sich im Hinterzimmer eines Landmaschinenhandels das liebevoll eingerichtete Geschäft von Frau Eberhart. Zweimal im Jahr führt mich mein Weg dorthin und ich genieße es immer, dort ein wenig zu stöbern. Natürlich finden meist einige Stoffstücke irgendwie in meine Tasche und ich ziehe sehr zufrieden von dannen.
Es ist eine Vertretung von Bernina Maschinen und es werden wunderschöne Stickereien mit den Maschinen gemacht.
Die Katzenparade stammt von der Schwiegermutter.
Ein Besuch im Schwerbachgraben ist nur zu empfehlen, außerdem ist das Pielachtal wirklich schön!






Sonntag, 13. Februar 2011

Romantik-Wochenende

Ein paar Tage habe ich mich hier nicht "blicken" lassen. Der Grund war, daß mein Mann und ich anlässlich unseres 40. Hochzeitstages einen Gutschein für ein Romantik-Wochenende, den wir von unserer Tochter geschenkt bekamen, eingelöst haben.
Ein Bauer in der Steiermark hat den alten Bauernhof seiner Eltern mit Hilfe eines sehr geschickten Architekten zu 4 Romantik-Zimmern umbauen lassen. Alt trifft auf neu, aber alles sehr gut gemacht. Wir haben uns im Stubenzimmer mit Himmelbett, altem Kachelofen und einer futuristischen Dusche, so groß wie eine "Reitschule" sehr wohl gefühlt. Auch das Abendessen war vom Feinsten und würdig, ein paar "Hauben" verliehen zu bekommen. Leider hat das Wetter nicht mitgespielt, die ganze Hinfahrt regnete es und nachts ging der Regen in Schnee über, am nächsten Morgen befanden wir uns im tiefsten Winter.
Es war einmal etwas ganz Anderes für uns.

Und, wo ich vorher war, das zeige ich morgen.

Dienstag, 8. Februar 2011

Taschenutensilo

Schon lange ärgere ich mich über die Unordnung in meinen Taschen. Natürlich bin auch ich eine Sklavin von diversen Moden und tendiere in letzter Zeit zu immer größeren Handtaschen, sie sind ja wirklich schick! Jedes Mal, wenn ich in einem Geschäft an der Kasse stehe und nach meiner Geldtasche zu kramen beginne, einen Adrenalinausstoß erleidend, weil ich sie nicht auf der Stelle finde, schwöre ich mir, endlich ein Taschenutensilo zu nähen, in dem alle meine "überlebenswichtigen" Dinge Platz haben. Immer habe ich es aufgeschoben. Letztens fiel mir in so einem nervösen Anfall auch noch meine Tasche mit der Öffnung nach unten (Murphy's Law?!) auf den Boden und alles, alles kullerte heraus. Da war das Maß voll!
Gestern habe ich nun ein Utensilo nach meinen Vorstellungen und Bedürfnissen entworfen und genäht. Na ja, "entworfen" ist ein bißchen übertrieben, ich habe in und an eine Tasche ein paar Täschchen genäht.
Die beiden Laschen oben sind sehr praktisch, um das Ding aus der Tasche zu angeln, wenn man selbige wechselt. Ich werde aber noch ein Kam-Snap anbringen, damit sie in der Tasche nicht so in die Höhe stehen.
Das Utensilo ist ca 27x17 cm groß.
An der Rückseite 3 Taschen


Das Vorderteil in Streifentechnik
Und weil es so schön war, hab ich gleich ein zweites gemacht: alles ist gleich wie bei Nummer eins, nur die Außenseiten sind nicht gepatcht:





Edit: Feuertaufe heute Vormittag bestanden! Ganz cooles Anstellen an der Kasse, kein nervöses Herumzupfen an der Tasche, kein Hineintauchen und Kramen, Adrenalin ist auch dort geblieben, wo es hingehört. Habe ganz lässig die Geldbörse aus dem Organizer gezogen, ha, wie hab ich mich gut gefühlt! Auch die Einkaufstasche (im Foto links in rot) habe ich auf Anhieb gefunden. Kann ich nur empfehlen!

Montag, 7. Februar 2011

Das Täschchenfieber.....

.......hat mich wieder einmal erfasst. Das zweite Teetassen-Täschchen ist fertig und ich muss sagen, es gefällt mir wesentlich besser als das erste. Ich hatte große Probleme mit dem Zipp, er war zu lang und ich habe ihn ohne zu denken, abgeschnitten, da war der Schieber am abgeschnittenen Teil. Mein Mann hat mit großer Geduld den Schieber wieder aufgeschoben, ich hab das nicht geschafft!
Außerdem habe ich wieder einmal Lust auf frischere Farben bekommen und ein etwas abgewandeltes Tilda-Täschchen mit für mich neuer "Zipp-Nähung" (was für ein Wort!) gemacht. Der Stoff ist von meinem Lieblinsshop "Giraffenland", er ist etwas mehr pink als auf dem Foto.

Ich habe dem Zipp links und rechts ein Stückchen Stoff angenäht und ihn erst dann an Vorder- und Rückenteil angenäht. Dadurch lassen sich die Seitennähte besser bis ganz nach oben zusammennähen wie ich finde. Ist noch verbesserungswürdig, sieht aber schon halbwegs gut aus.
Morgen gibts mehr!

Sonntag, 6. Februar 2011

Auflösung von gestern

Der gestrige "Teaser" war natürlich ein Puschel für eine Strickmütze, wie sie jetzt so viele auch in der Stadt tragen. Meine Tochter hatte sich einen gewünscht, da ihre Mütze nur einen aus Wolle hatte. Mutter hat ja noch von den Großmüttern einige Felle liegen und gleich zu wühlen begonnen.
Erst wusste ich nicht recht, wie ich es anfangen soll, aber ich dachte mir, anders als ein Yoyo wird es wohl nicht sein. Aus der Werkstatt meines Mannes habe ich mir eine Uralt-Rasierklinge vom Großvater geholt (Rotbart Be-Be extrafein, benutzt zweimal am 5.4.1960, stand drauf, ja mein Großvater führte über alles Buch oder Liste). Auf der Lederseite einen Kreis aufgezeichnet und ganz vorsichtig mit der Klinge geschnitten, damit das Fell vorne nicht zerstört wird. Hat gut geklappt. Dann habe ich den Kreis mit einer Ledernadel und Sternchenzwirn eingereiht und zusammengezogen, anschließend ein wenig Vlies hineingestopft, das wäre aber gar nicht nötig gewesen.
Eigentlich könnte ich jetzt in die "Puschel-Produktion" einsteigen. Alte Felle habe ich einige.

Und so sieht die Mütze jetzt aus, fotografiert am Tochter-Model:

Samstag, 5. Februar 2011

Teaser?!

Heute ein kleines Rätsel! Was wird das? Heuer bei uns hochaktuell und seit Wochen auch in der Stadt zu sehen. Bei euch auch?

Auflösung mit Bild morgen.

Freitag, 4. Februar 2011

Teetassen-Täschchen in blau

Eine Bekannte hatte sich von mir ein Teetassen-Täschchen gewünscht. Also habe ich wieder einmal eines gemacht. Leider ist mir der Griff nicht gut gelungen, er ist zu plump, obwohl ich ihn im schrägen Fadenlauf zugeschnitten habe. Auf dem Foto wirkt es übrigens diesmal etwas besser als in Wirklichkeit, auch das gibt es. Ein weiteres ist schon in Arbeit, sie kann sich dann aussuchen, welches sie möchte.

Donnerstag, 3. Februar 2011

Ein UFO weniger!

In meiner Crumb-Piecing Phase habe ich immer wieder einmal in meinen Vorrat an roten Resten gegriffen und so mit der Zeit einige Blöcke hergestellt, die ich dann zu einem quadratischen Top zusammengenäht habe. Dann hat es ziemlich lange geruht und jetzt habe ich ihm einen Rand verpasst, bei dem ich einen Streifen in Crazy hergestellt habe. Zuletzt habe ich am Mittelteil wieder einmal Freihand-Quilten probiert und es wird immer besser, ich bin aber noch immer nicht zufrieden. Ich finde die Decke schön bunt. Sie ist nicht so wellig, wie auf dem Foto, sondern liegt schön flach.

Mittwoch, 2. Februar 2011

Schöne alte Dinge!

Beim Stöbern in meinen Beständen sind mir diese teils schon über 100 Jahre alten Sachen in die Hände gefallen. Leider habe ich das Nadelmäppchen in Stiefelchenform erst jetzt gefunden, es hätte so gut zum Pin Cushion November gepasst. Kennt jemand die beiden Dinge rechts unten im Bild? Das zangenartige Ding habe ich selbst schon verwendet, es dient zum Auseinanderspreizen der Finger von Lederhandschuhen nach dem Waschen. Der Haken mit der Öse war glaube ich in "grauer Vorzeit" ein Behelf für die Knopfstiefelchen der Damen, passt ja zum Nadelmäppchen. Elfenbeinfächer und -köcher für Nadeln sind zwar heute nicht mehr korrekt, aber ich hebe sie trotzdem auf. Das Abend-Täschchen sieht aus, als wäre es aus Draht gestrickt.

Dienstag, 1. Februar 2011

Spider-Web Fortsetzung.

Gestern und heute habe ich wieder einmal an meinen Spider-Web Blöcken gearbeitet. 9 Stück habe ich bisher erst fertig. 5 sind noch im Dreiecks-Zustand. Es macht aber immer wieder Spaß, auch die kleinsten Reste zu verarbeiten. Heute habe ich sie einmal auf dem Teppich aufgelegt und denke, ich werde 30 Blöcke brauchen für eine Decke. Perfekt sind sie leider nicht, aber es ist ja eine Restedecke.
Das einzige, was mich an dieser Arbeit stört, ist, daß man von den weißen Hintergrund-Dreiecken jedesmal zwei Stücke wegschneidet, die nur als "Lehre" für die Streifen dienen. Was macht man mit denen? Sind ja wieder Reste!