Sonntag, 6. Februar 2011

Auflösung von gestern

Der gestrige "Teaser" war natürlich ein Puschel für eine Strickmütze, wie sie jetzt so viele auch in der Stadt tragen. Meine Tochter hatte sich einen gewünscht, da ihre Mütze nur einen aus Wolle hatte. Mutter hat ja noch von den Großmüttern einige Felle liegen und gleich zu wühlen begonnen.
Erst wusste ich nicht recht, wie ich es anfangen soll, aber ich dachte mir, anders als ein Yoyo wird es wohl nicht sein. Aus der Werkstatt meines Mannes habe ich mir eine Uralt-Rasierklinge vom Großvater geholt (Rotbart Be-Be extrafein, benutzt zweimal am 5.4.1960, stand drauf, ja mein Großvater führte über alles Buch oder Liste). Auf der Lederseite einen Kreis aufgezeichnet und ganz vorsichtig mit der Klinge geschnitten, damit das Fell vorne nicht zerstört wird. Hat gut geklappt. Dann habe ich den Kreis mit einer Ledernadel und Sternchenzwirn eingereiht und zusammengezogen, anschließend ein wenig Vlies hineingestopft, das wäre aber gar nicht nötig gewesen.
Eigentlich könnte ich jetzt in die "Puschel-Produktion" einsteigen. Alte Felle habe ich einige.

Und so sieht die Mütze jetzt aus, fotografiert am Tochter-Model:

Kommentare:

  1. Liebe Erika !
    Das hast du toll gemacht!!!! Liebe Grüße von Heidi aus Wien

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  2. Also darauf wäre ich nie gekommen!!!!! ;)

    Viele Grüße aus Berlin von
    Christine

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  3. Liebe Erika, vielen Dank für den Tipp.
    Auch in Hamburg habe ich schon diese tollen
    Strickmützen gesehen. Es sieht wirklich niedlich aus!
    Herzliche Grüße Jana

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  4. Woowww, das schaut super super toll aus, den Bommel hast du super gemacht!
    Ganz liebe Grüsse Marie-Louise

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